Canadian Football

Der Canadian Football wurde wie der American Football ab den 1870er Jahren in Kanada aus Fußball und insbesondere Rugby entwickelt, wobei internationale Spiele und Kontakte den Anstoß gaben.

Der Canadian Football, der u. a. in der Canadian Football League (CFL) professionell gespielt wird, unterscheidet sich von seinem US-Gegenpart, da insbesondere einige in den 1900er Jahren im dortigen College Football vorgenommenen Regeländerungen nicht übernommen wurden.

Somit ist heutzutage u. a.

* das Spielfeld mit ca. 120 Meter Gesamtlänge und 60 Meter Breite deutlich größer
* mit 12 die Zahl der Spieler größer
* mit nur 3 Versuchen (“Downs”) deren Anzahl geringer
* es steht weniger Zeit für die Besprechung eines Spielzuges (Huddle) zur Verfügung

Dies hat auch Auswirkungen auf die Spieltaktik. Canadian Football hat weniger Verzögerungen, der zur Verfügung stehende Platz bewirkt den Einsatz flinkerer Spieler und von mehr Passspielzügen. Ansonsten sind die Ähnlichkeiten jedoch groß, auf den ersten Blick sind die Spielarten kaum zu unterscheiden.

Im Canadian Football gibt es mit dem Rouge (auch Single genannt) die Möglichkeit, nach einem Kick in die gegnerische Endzone einen einzelnen Punkt zu erzielen.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Canadian Football aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported(Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Sport in Kanada

Der Sport in Kanada ist vielfältig und umfasst zahlreiche Winter- und Sommersportarten. Eishockey – in Kanada schlicht als hockey bezeichnet – ist die mit Abstand beliebteste Sportart mit dem größten Erfolg im internationalen Vergleich. Beliebteste Sportart im Sommer ist Canadian Football. Ebenfalls auf Interesse stoßen Baseball, Basketball, Cricket, Curling, Fußball, Rugby Union und Softball. Die am häufigsten ausgeübten Einzelsportarten sind Eislaufen, Golf, Leichtathletik, Ringen, Schwimmen, Skateboarden, Skifahren, Snowboarden und Tennis. Da das Land überwiegend ein kühles Klima besitzt, sind die Erfolge bei Wintersportarten tendenziell zahlreicher als bei Sommersportarten.

Kanada war bisher dreimal Gastgeber von Olympischen Spielen: die Sommerspiele 1976 fanden in Montréal, die Winterspiele 1988 in Calgary und die Winterspiele 2010 in Vancouver statt. Herausragende Leistungen kanadischer Sportler werden mit der Aufnahme in die Canada’s Sports Hall of Fame gewürdigt. Eine Jury bestimmt den Sportler des Jahres, dem die Lou Marsh Trophy überreicht wird.

Nationalsportarten

Kanada ist ein Land mit zwei verschiedenen Nationalsportarten. Seit der Gründung des Landes galt das von den kanadischen Ureinwohnern erfundene Lacrosse als offizieller Nationalsport. 1994 erhoben Interessenvertreter der First Nations Einwände gegen einen von der Regierung vorgelegten Gesetzesentwurf, der vorsah, stattdessen Eishockey zum Nationalsport zu erklären. Sie argumentierten, dadurch würde die kulturelle und historische Bedeutung von Lacrosse gemindert. Das Unterhaus änderte das Gesetz dahingehend ab, dass es Eishockey als offizielle Winter-Nationalsportart und Lacross als offizielle Sommer-Nationalsportart bezeichnet. Der National Sports of Canada Act trat am 12. Mai 1994 in Kraft.

Eishockey

Kanada gilt als Mutterland des modernen Eishockeys, da Studenten aus Montréal den populären keltischen Sport Shinney Ende des 19. Jahrhunderts auf das Eis übertrugen und damit den Grundstein für den modernen Eishockeysport legten. Heute liegt Eishockey in der Zuschauergunst weit vor allen anderen Sportarten. Der Kanadier Wayne Gretzky gilt als bester Spieler aller Zeiten.

Zwar sind nur sechs der 30 Franchisen der weltweit bedeutendsten Liga, der National Hockey League (NHL), in Kanada beheimatet (Canadiens de Montréal, Calgary Flames, Edmonton Oilers, Ottawa Senators, Toronto Maple Leafs, Vancouver Canucks), doch ist die Anzahl kanadischer Profispieler in der NHL rund viermal so hoch als von jenen aus den USA. Organisiert wird das kanadische Eishockey vom Dachverband Hockey Canada. Neben ihrer Hauptaufgabe, der Leitung der kanadischen Eishockeynationalmannschaft, ist sie auch für die Organisation verschiedener professioneller und nicht-professioneller Eishockeyligen im Land verantwortlich. Von herausragender Bedeutung sind die drei professionellen Juniorenligen, die in der Canadian Hockey League zusammengeschlossen sind.

Lacrosse

Der Spielbetrieb der zweiten Nationalsportart Lacrosse wird von der Canadian Lacrosse Association organisiert. Dies betrifft nationale Meisterschaften für Männer und Frauen auf Junioren- und Erwachsenenebene. Die nationale Meisterschaft der Männer heißt Ross Cup, jene der Frauen Robertson Cup. Die Männer-Nationalmannschaft gewann bisher zweimal die Weltmeisterschaft.

Größeren Zuspruch als das Feld-Lacrosse findet jedoch die Indoor-Variante, die als Box Lacrosse bezeichnet wird. Die Spiele werden üblicherweise in Eishockeystadien ausgetragen, deren Eisfläche abgetaut und mit Kunstrasen bedeckt wurde. Bedeutendster Wettbewerb ist die National Lacrosse League mit Mannschaften aus Kanada und den USA. Auf nationaler Ebene spielen die Männer um den Mann Cup, die Frauen um den Robertson Cup. Herausragende Spieler der Feld- und Indoor-Variante werden in die Canadian Lacrosse Hall of Fame aufgenommen.

Weitere Sportarten

Baseball

1838 wurde in Ontario erstmals ein Baseball-ähnliches Spiel gespielt, die erste Mannschaft entstand 1854. Die 1977 gegründeten Toronto Blue Jays sind derzeit die einzige kanadische Mannschaft in der Major League Baseball (MLB); als erstes ausländisches Team gewannen sie 1992 und 1993 die World Series. Ebenfalls in der MLB vertreten waren von 1969 bis 2004 die Expos de Montréal, 2005 zog die Mannschaft um und firmiert seither als Washington Nationals. Zahlreiche kanadische Spieler wurden in die Baseball Hall of Fame aufgenommen. Es existieren mehrere professionelle Minor League-Mannschaften sowie eine semiprofessionelle Meisterschaft und Meisterschaften für College-Teams.

Basketball

Basketball ist insbesondere im südlichen Ontario eine bei Zuschauern beliebte Sportart. Die National Basketball Association (NBA) expandierte 1995 nach Kanada. Die Vancouver Grizzlies sind zwar wieder in die USA umgezogen, doch die Toronto Raptors sind weiterhin aktiv. Kanadische Profimannschaften sind auch in den unteren Ligen vertreten, in der American Basketball Association, der Continental Basketball Association, der International Basketball League und der Premier Basketball League. Der Erfinder des Basketballs, James Naismith, wurde in der Provinz Ontario geboren. Steve Nash war 2005 der erste Kanadier, der zum wertvollsten Spieler der NBA gewählt wurde.

Canadian Football

Canadian Football entstand aus dem Rugby heraus und weist große Ähnlichkeiten mit American Football auf. Die Canadian Football League (CFL) ist die einzige Profiliga, der Verband Football Canada ist für die Organisation des Spielbetriebs zuständig. Das Meisterschaftsendspiel der CFL, der Grey Cup, weist bei im Fernsehen übertragenen Sportereignissen die höchste Einschaltquote auf. Canadian Football wird auch in Highschool-, College- und Amateurligen gespielt. Universitätsmannschaften spielen um den Vanier Cup. Die Canadian Football Hall of Fame befindet sich in Hamilton. Zwar gibt es keine kanadischen Franchisen in der US-amerikanischen National Football League, doch werden American-Football-Spiele regelmäßig im Fernsehen übertragen.

Cricket

Cricket wird in Kanada seit dem späten 18. Jahrhundert gespielt, zu Beginn hauptsächlich von dort stationierten britischen Soldaten. Der erste Cricketverein wurde 1828 gegründet, das erste internationale Spiel (zwischen Kanada und den USA) im Jahr 1844. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Cricket die beliebteste Sportart des Landes, als Eishockey an dessen Stelle trat. Zwar gehört Kanada nicht zu jenen Ländern, die über eine Berechtigung für Test Cricket verfügen, doch nimmt die Nationalmannschaft an One-Day Internationals und an First-Class-Spielen gegen Nicht-Testcricket-Länder teil. Dreimal konnte sie bisher am Cricket World Cup teilnehmen.

Curling

Curling gehört zu den traditionsreichsten Sportarten Kanadas und wurde bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts durch schottische Soldaten verbreitet. Der 1807 gegründete Montreal Curling Club ist der älteste Sportverein des Landes und baute 1837 die erste Curlinghalle, 1894 entstand der erste Verein für Frauen.

Der Verband Canadian Curling Association schätzt, dass rund 750.000 Kanadier Curling spielen. Curling ist vor allem in den Prärieprovinzen beliebt, die besten Mannschaften der letzten Jahre stammen aus Alberta. Die nationale Meisterschaft der Männer nennt sich The Brier, die Meisterschaft der Frauen heißt Tournament of Hearts. Die jeweiligen Sieger vertreten Kanada auf internationaler Ebene. Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen konnten kanadische Mannschaften am meisten Weltmeistertitel gewinnen.

Feldhockey

In Kanada gibt es 10.-15.000 organisierte Feldhockeyspieler- und spielerinnen. Der Sport verbreitete sich in Kanada vor allem durch Einwanderer aus den Commonwealth-Staaten. Seit 1956 nehmen die Damen und seit 1964 die Herren an internationalen Turnieren teil. Die Herrennationalmannschaft rangiert aktuell auf Platz 11 der Weltrangliste und führen die Amerikaliste an (Stand: 18. Mai 2009), die Damen sind 19. der Welt- und 4. der Amerikaliste (Stand: 16. Februar 2009).

Fußball

Fußball, in Kanada soccer genannt, wird in diesem Land mindestens seit 1876 gespielt, konnte aber nie ganz mit der Popularität anderer Sportarten mithalten. Der einzige nennenswerte internationale Erfolg war der Turniersieg des Galt FC bei den Olympischen Sommerspielen 1904. Der kanadische Fußballverband, die Canadian Soccer Association, wurde 1912 gegründet. Während die Frauen-Nationalmannschaft international zu den Besten gehört (4. Platz bei der WM 2003), konnte die Männer-Nationalmannschaft bisher nur ein einziges Mal an einer Endrunde teilnehmen (1986). Kanada war Gastgeber der U-16-WM 1987, der Frauen-U-19-WM 2002 und der Junioren-WM 2007.

Kanadische Fußballvereine besitzen keine große Tradition, da sie immer wieder aus finanziellen Gründen den Spielbetrieb einstellen mussten. Auf professioneller Ebene gehören derzeit drei Mannschaften einer US-Profiliga an, der Toronto FC in der Major League Soccer sowie Montreal Impact und Vancouver Whitecaps in der USL First Division. Die höchste nationale Spielklasse ist die Canadian Soccer League, im Canada Cup of Soccer wird der kanadische Vertreter der CONCACAF Champions League ermittelt.

Golf

Golf ist eine weit verbreitete Sportart in Kanada. Der Royal Montreal Golf Club, der 1873 gegründet wurde, ist der älteste Golfclub des Landes und auch ganz Nordamerikas. Die Gründung der Royal Canadian Golf Association (RCGA) folgte 1895; der Verband vertritt heute über 1600 Golfclubs und mehr als 300.000 Mitglieder. Die RCGA organisiert auch in Kanada stattfindende Turniere der PGA Tour und der LPGA Tour. Die Canadian Professional Golf Tour ist eine Organisation, die Turnierserien für professionelle Spieler veranstaltet, von denen einige außerhalb Kanadas durchgeführt werden.

Motorsport

Das international herausragendste Motorsportereignis des Landes ist der seit 1967 jährlich ausgetragene Große Preis von Kanada der Formel 1 auf dem Circuit Gilles Villeneuve in Montréal. Der Rundkurs ist nach dem tödlich verunglückten Rennfahrer Gilles Villeneuve benannt, dessen Sohn Jacques Villeneuve 1997 Formel-1-Weltmeister wurde. In mehreren kanadischen Städten fanden Champ-Car-Rennen statt, und zwar in Toronto, Mont Tremblant, Edmonton, Vancouver und Montréal. Die erfolgreichsten Kanadier in dieser Serie waren Jacques Villeneuve und Paul Tracy. 2007 wurde die Serie eingestellt und von der Indy Racing League übernommen, die in Zukunft Rennen auf einem Stadtkurs in Edmonton austragen wird. Großer Beliebtheit erfreuen sich die Stockcar-Rennen. Die Canadian Association for Stock Car Auto Racing (CASCAR) organisierte von 1986 bis 2006 die CASCAR Super Series. Diese wurde von der NASCAR übernommen und 2007 als NASCAR Canadian Tire Series neu lanciert.

Radsport

Radfahren ist aufgrund der flachen Topografie der meisten Ballungszentren als Fortbewegungsmittel weit verbreitet, viele Städte verfügen über ein ausgedehntes Radwegnetz. Der für den Radsport verantwortliche Verband, die Canadian Cycling Association, wurde 1882 gegründet und ist somit der älteste Sportverband des Landes. Der auf der Straße ausgeübte Radsport hat kaum Bedeutung, es gibt nur wenige Rennen und international erfolgreiche Straßenradfahrer. Weitaus erfolgreicher sind kanadische Sportler in den Sparten Bahnradsport, BMX und insbesondere Mountainbike. In British Columbia entstanden die ersten North-Shore-Trails, besondere Hindernisparcours für Mountainbiker.

Rugby Union

Rugbyähnliche Spiele wurden erstmals in den 1820er Jahren von britischen Soldaten und Einwanderern gespielt, das erste Spiel mit festgelegten Regeln fand 1865 statt. In Cambridge (Massachusetts) trugen die Universitäten McGill (Montréal) und Harvard das erste internationale Rugbyspiel Nordamerikas aus. Da sich die Variante Rugby League nie durchsetzen konnte, wird heute ausschließlich Rugby Union gespielt. Als Hochburgen gelten die Provinzen British Columbia, Neufundland und Ontario. Wichtigste Liga ist die vom Verband Rugby Canada organisierte Rugby Canada Super League, die besten Spieler sind jedoch in europäischen Ligen aktiv. Die kanadische Nationalmannschaft nimmt am jährlich stattfindenden Churchill Cup teil. Sie wird vom International Rugby Board in die zweite Stärkeklasse eingeteilt und konnte sich bisher für alle Weltmeisterschaften qualifizieren; 1991 erreichte sie mit dem Einzug ins Viertelfinale ihr bestes Ergebnis.

Ski und Snowboard

Skifahren (in jüngster Zeit auch Snowboarden) gehört zu den beliebtesten Freizeitsportarten des Landes. 1986 ergab eine Meinungsumfrage, dass mindestens 900.000 Kanadier jedes Jahr mindestens während einer Woche diesen Sport ausüben. Dabei überwiegt klar der alpine Skisport, der insbesondere in den Rocky Mountains, aber auch in den Appalachen und den Laurentiden ausgeübt wird. Obwohl die topografischen und klimatischen Bedingungen günstig wären, ist der nordische Skisport weitaus weniger verbreitet.

Möglicherweise verwendeten bereits die Wikinger, die um das Jahr 1000 während kurzer Zeit auf Neufundland siedelten, Skis zur Fortbewegung. Über 800 Jahre später waren es wiederum Skandinavier, die moderne Formen des Skifahrens nach Kanada brachten. Die erste nachweisbare Reise per Langlaufski unternahm der Norweger A. Birch im Jahr 1879 zwischen Montréal und Québec. Besonders Herman Smith-Johannsen trug zur Popularisierung des nordischen Skisports bei. Der alpine Skisport verbreitete sich ab etwa 1930 und bald übertraf dessen Bedeutung jene des nordischen Skisports klar. Die Sparte des Freestyle-Skiing wird von kanadischen Athleten dominiert, aber auch Alpine und Snowboarder können regelmäßig internationale Erfolge feiern.

Bedeutende Sportveranstaltungen

In Kanada wurden bereits zahlreiche bedeutende Sportveranstaltungen ausgetragen. Kanadische Sportler nahmen – mit Ausnahme von 1896 und 1980 – bisher an allen Olympischen Spielen teil. Die Sommerspiele 1976 fanden in Montréal statt, die Winterspiele 1988 in Calgary. Gastgeber der Winterspiele 2010 wird Vancouver sein. Das Kanadische Olympische Komitee besteht seit 1907. An Sommerspielen waren kanadische Athleten vorwiegend in der Leichtathletik, im Schwimmen, im Wasserspringen und im Rudern erfolgreich. An Winterspielen gehört Kanada in der Regel zu den erfolgreichsten Ländern, wobei die Stärken beim Eishockey, beim Eisschnelllauf (insbesondere die Shorttrack-Variante), beim Curling und beim Freestyle-Skiing liegen.

Kanada ist eines von sechs Ländern, das an allen bisherigen Commonwealth Games teilgenommen hat. Die erste Ausgabe fand 1930 in Hamilton statt; weitere Austragungsorte waren Vancouver (1954), Edmonton (1978) und Victoria (1994). Hamilton unterlag bei der Bewerbung für die Commonwealth Games 2010 Neu-Delhi, während Halifax seine Kandidatur für 2014 zurückzog.

Alle zwei Jahre finden die Canada Games statt, alternierend eine Sommer- und eine Winterausgabe. Dabei handelt es sich um einen Sportanlass, bei dem Amateursportler in verschiedenen Sportarten ihre Provinz oder ihr Territorium vertreten. Die ersten Canada Games wurden 1967 in der Stadt Québec ausgetragen, als Teil der Hundertjahrfeier des Landes. Weitere Großereignisse, die bisher in Kanada stattfanden, sind unter anderem Panamerikanische Spiele, Universiaden, die World Police and Fire Games und die Gay Games.

Organisation

Sowohl die Bundesregierung als auch die Regierungen der Provinzen sind aktiv an der Förderung des Sports beteiligt, da sie überlappende Kompetenzen besitzen. Sports Canada, eine Abteilung des Kulturministeriums koordiniert die Aktivitäten des Bundes im Sportbereich und gibt die allgemeine Entwicklung vor. Während die Bundesregierung im Allgemeinen die Führungsrolle im Bereich des internationalen Sports übernimmt, betreiben einzelne Provinzen (insbesondere Québec) gezielt Sportförderung auf allen Stufen. Der Schulsport gehört als Teilbereich des Bildungswesens zum Aufgabenbereich der Provinzen.

Canadian Interuniversity Sport (CIS) ist der nationale Verband für den Sportbetrieb an den Universitäten, während die Canadian Colleges Athletic Association (CCAA) für die Colleges zuständig ist. Die dem CIS angeschlossenen Organisationen vergeben nur Stipendien, welche die Ausbildungskosten abdecken. Aus diesem Grund wechseln viele der besten kanadischen Sportler an US-amerikanische Universitäten, wo Organisationen wie die National Collegiate Athletic Association sämtliche Kosten übernehmen können (inkl. Ausbildung, Bücher, Unterkunft und Transport). Eine weitere Organisation, die Juniorensportler unterstützt, ist die Canadian Hockey League, die als „Ausbildungsliga“ der National Hockey League dient.

Das Canadian Olympic Committee‎ (COC) mit Sitz in Toronto repräsentiert kanadische Sportler vorm IOC und unterstützt die Bewerbungen der Städte für die Olympischen und Panamerikanischen Spiele.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Sport in Kanada aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported(Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Kanadas Einwanderungspolitik

Kanadas Einwanderungspolitik: Kanada hat, gemessen an der Bevölkerung, die höchste Einwanderungsrate unter den Flächenstaaten der Welt. Die Einwanderung wird über klar definierte Ziele gesteuert, die in einem Programm festgelegt wurden. Die Einwanderungskriterien sind öffentlich einsehbar und können bereits vor Antragstellung selbst überprüft werden. Für Menschen mit Berufen, die in Kanada gefragt sind, existiert zum Beispiel das Skilled Worker-Programm. Je nach Lage des Arbeitsmarkts wird eine Mindestpunktzahl (im Januar 2010: 67 Punkte) festgelegt, die ein Einwanderungsinteressierter erreichen muss. Die persönliche Punktzahl setzt sich aus Punkten für den aktuellen Bildungsstand und die Berufserfahrung zusammen, aus Punkten für die vorhandenen Sprachkenntnisse in Englisch und Französisch sowie für das Alter, für Verwandte und frühere Aufenthalte in Kanada. Ein verbindliches Arbeitsangebot eines kanadischen Arbeitgebers erhöht die Punktzahl nochmals maßgeblich. Das Immigrations-Programm wurde im Herbst 2009 dahingehend angepasst, dass ohne ein bestehendes Arbeitsangebot nur noch Personen zum Skilled Worker-Programm zugelassen werden, die Erfahrung in einem von 38 festgelegten Berufen nachweisen können. Daneben muss ein Interessent am Skilled Worker-Programm nachweisen, dass er sich für eine gewisse Zeit finanziell selbst versorgen kann. Die notwendige Summe beläuft sich derzeit (Januar 2010) für eine alleinstehende Person auf 10.833 CAD, für eine vierköpfige Familie auf 20.130 CAD. Außerdem werden polizeiliche Führungszeugnisse aus allen Ländern benötigt, in denen der Kandidat nach dem 18. Geburtstag für sechs Monate oder länger gelebt hat.

Die Einwanderung erfolgt in zwei Stufen. Zunächst wird eine unbefristete Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung erteilt. Nach drei Jahren als „Permanent Resident“ und entsprechenden Aufenthalt im Land kann der Einbürgerungsantrag gestellt werden. Einwanderer, die noch nicht eingebürgert sind, haben Residenzpflicht. Dies bedeutet, dass man Nachweise für die vorgegebene Zeit in Kanada erbringen, oder mit jemandem verheiratet sein muss, die oder der die kanadische Staatsbürgerschaft besitzt. Bei Verstößen kann der „Permanent Resident“-Status entzogen und der Einwanderer in sein Herkunftsland zurückgeschickt werden.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Kanada aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported(Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Kanadas Religionen

Kanadas Religionen: Mit der Kolonialisierung kamen zunächst vor allem französische Katholiken und anglikanische Engländer nach Kanada. In späteren Einwanderungswellen kamen wiederum katholische Iren und Italiener, aber auch ukrainische Doukhobor hinzu. Die katholischen Missionare waren unter den Ureinwohnern erfolgreicher als die protestantischen, und so überwiegt dort der katholische Anteil. Dazu kommen indigene Glaubensorganisationen, wie die Shaker Church.

Mit den jüngsten Einwanderungswellen kamen weitere religiöse Gruppen, wie Hindus, Muslime, Juden, Sikh und Buddhisten hinzu. Sie konzentrieren sich in Großstädten, insbesondere im Großraum Toronto. Etwa 73,3 % der kanadischen Bevölkerung gehörten 2001 einer christlichen Konfession an (43,2 % katholisch, etwa 29 % protestantisch – die beiden größten protestantischen Glaubensgemeinschaften sind die United Church of Canada (9,6 %) und die Anglican Church of Canada (6,9 %) sowie kleinere Anteile anderer Kirchen: 2,5 % Baptisten, 2 % Lutheraner, etwa 0,16 % orthodox, etwa 0,25 % andere christliche Glaubensgemeinschaften. Muslime stellen etwa 2 % der Bevölkerung, mehr als die Hälfte von ihnen lebt in Ontario. Etwa 1,1 % sind Juden, von denen wiederum knapp 60 % in Ontario leben, und etwa 1 % Buddhisten sowie Hindus sowie 0,9 % Sikhs. Etwa 16,2 % gehören keinem Glauben an.

Nach einer Umfrage von 2007 fühlten sich die Muslime in Kanada deutlich stärker integriert als in europäischen Staaten. Dies ist möglicherweise ein Erfolg der stärker auf Erhalt und Nutzung der ethnischen und religiösen Besonderheiten als auf Anpassung setzenden Integrationspolitik.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Kanada aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported(Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Kanadische Sprachen

Kanadische Sprachen: Kanadas Amtssprachen sind Englisch und Französisch, wobei 20,1 % der Bevölkerung weder die eine noch die andere als Muttersprache angeben. In der Kanadischen Charta der Rechte und Freiheiten, im Amtssprachengesetz und in den Amtssprachenverordnungen ist die offizielle Zweisprachigkeit festgeschrieben, die vom Amtssprachenkommissariat durchgesetzt wird. In den Bundesgerichten, im Parlament und in allen Institutionen des Bundes sind Englisch und Französisch gleichberechtigt. Die Bürger haben das Recht, Dienstleistungen des Bundes in englischer oder französischer Sprache wahrzunehmen. In allen Provinzen und Territorien wird den sprachlichen Minderheiten der Schulunterricht in eigenen Schulen garantiert, ein Anrecht, das lange umstritten war. Die Ursachen reichen bis in die französische und britische Kolonialisierungsphase Nordamerikas zurück, und standen zugleich mit kulturellen und religiösen Gegensätzen in Zusammenhang.

Englisch und Französisch sind die Muttersprachen von 59,7 % bzw. 23,2 % der Bevölkerung, bei 68,3 % bzw. 22,3 % sind es die zuhause am meisten gesprochenen Sprachen. 98,5 % aller Einwohner sprechen Englisch oder Französisch (67,5 % sprechen nur Englisch, 13,3 % nur Französisch und 17,7 % beides).

Zwar leben 85 % aller Französisch Sprechenden in Québec, doch gibt es bedeutende frankophone Bevölkerungsgruppen in Ontario und in Alberta, im Süden von Manitoba, im Norden und Südosten von New Brunswick (Akadier; insgesamt 35 % der Bevölkerung dieser Provinz) sowie im südwestlichen Nova Scotia und auf der Kap-Breton-Insel. Ontario hat die zahlenmäßig größte französischsprachige Bevölkerung außerhalb Québecs. Die Charta der französischen Sprache erklärt Französisch zur alleinigen Amtssprache in Québec, und New Brunswick ist die einzige Provinz, deren Verfassung die Zweisprachigkeit garantiert. Andere Provinzen haben keine Amtssprache als solche definiert, jedoch wird Französisch zusätzlich zu Englisch in Schulen, Gerichten und für Dienstleistungen der Regierung verwendet. Manitoba, Ontario und Québec erlauben das gleichberechtigte Sprechen von Englisch und Französisch in den Provinzparlamenten, und Gesetze werden in beiden Sprachen erlassen. In Ontario kennen einzelne Gemeinden Französisch als zweite Amtssprache. Die Wahl der Hauptstadt des seinerzeitigen Britisch-Nordamerika durch Königin Victoria (1857) fiel möglicherweise auf Ottawa, weil es etwa an der Grenze zwischen franko- und anglophonem Gebiet lag.

Alle Regionen haben nicht-englisch- oder französischsprachige Minderheiten, hauptsächlich Nachkommen der Ureinwohner. Offiziellen Status besitzen mehrere Sprachen der First Nations in den Nordwest-Territorien. Im hauptsächlich von Inuit bevölkerten Territorium Nunavut ist Inuktitut die Mehrheitssprache und eine von drei Amtssprachen. Mehr als 6,1 Millionen Einwohner bezeichnen weder Englisch noch Französisch als ihre Erstsprache. Am weitesten verbreitet sind Chinesisch (1,012 Millionen Sprecher), Italienisch (etwa 455.000), Deutsch (etwa 450.000), Panjabi (etwa 367.000) und Spanisch (etwa 345.000). Das Kanadisch-Gälische, um die Mitte des 19. Jahrhunderts noch die dritthäufigste Sprache Kanadas, ist mit etwa 500 bis 1000 vorwiegend älteren Sprechern mittlerweile fast ausgestorben, jedoch bestehen Kontakte zu schottischen Hochschulen, die Kanadiern Sprachkurse anbieten. Mehrere Schulen unterrichten die Sprache, ebenso drei Hochschulen sowie die 2006 gegründete Atlantic Gaelic Academy.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Kanada aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported(Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Indigene Ethnien in Kanada

Indigene Ethnien in Kanada: In Kanada unterscheidet man drei Gruppen indigener oder autochthoner Völker: Die First Nations (auch „Indianer“ genannt), die Inuit und die Métis, Nachfahren von Europäern, die mit indianischen Frauen eine Verbindung eingegangen waren. Sie haben eine eigene Sprache entwickelt, das Michif. Zahlreiche weitere Kanadier haben indianische Vorfahren. Deren Ehen wurden sehr häufig nach der „Sitte des Landes“ (custom of the country) geschlossen, also ohne kirchliche oder staatliche Mitwirkung – wie es bei Ehen zwischen Männern der Hudson’s Bay Company und Indianerinnen üblich war. Ehen dieser Art waren erst ab 1867 vollgültig.

Bei der letzten Volkszählung im Jahr 2006 gaben 1.172.790 Kanadier an, Angehörige einer indigenen Gruppe zu sein. Das entsprach 3,8 % der Bevölkerung, wobei dieser Anteil regional sehr stark schwankt. Aufgefächert sind dies folgende Zahlen:

* 698.025 Angehörige der First Nations,
* 389.785 Angehörige der Métis,
* 50.485 Inuit,
* 6.665 indigene Bevölkerung gemischter Herkunft (2001),
* 23.415 indigene Bevölkerung ohne eindeutige ethnische Zuordnung (2001).

Im Schnitt sind die Ureinwohner erheblich jünger als die übrige Bevölkerung. So sind 50 % der indianischen Bevölkerung unter 23,5 Jahre alt, im übrigen Kanada liegt dieser als Median bezeichnete Wert bei 39,5 Jahren.

185.960 Kanadier sprachen im Jahr 2001 eine der 50 indigenen Sprachen, diese umfassen die Sprachen der First Nations sowie Inuktitut, die Sprache der Inuit.

Die Interessen der indigenen Bevölkerung werden staatlicherseits vom „Department of Indian Affairs and Northern Development“ / „Affaires indiennes et du Nord“ vertreten, dem das Indianergesetz von 1876 zugrunde liegt. Sie selbst sehen sich allerdings eher in eigenen Organisationen, wie der Versammlung der First Nations oder anderen Organisationen vertreten. Sie berufen sich auf die Verträge, die mit Kanada und Großbritannien geschlossen worden sind, wie die Numbered Treaties, auf allgemeine Menschenrechte und auf Entscheidungen der oberen Gerichtshöfe in Großbritannien und Kanada. Die Indianer besitzen erst seit 1960 das volle Wahlrecht. Den Inuit steht seit 1999 ein eigenes Territorium namens Nunavut zur Verfügung.

Seit 1996 wird der 21. Juni als „National Aboriginal Day“ bzw. „Journée nationale des Autochtones“ gefeiert. Zugleich kommt es nach wie vor zu Auseinandersetzungen um Landrechte und den Abbau von Bodenschätzen, wie die Grassy-Narrows-Blockade, der Streit um die Urwälder am Clayoquot Sound an der Westküste oder der Widerstand der Kitchenuhmaykoosib Inninuwug in Ontario zeigen.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Kanada aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported(Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Demographische Struktur und Entwicklung in Kanada

Demographische Struktur und Entwicklung in Kanada: Kanada ist ein Einwandererland. Große Einwanderergruppen kamen in der Vergangenheit aus dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Italien, Deutschland, den Niederlanden, Ungarn, der Ukraine, Polen, Kroatien, Serbien und aus den USA. Heutzutage wächst die Bedeutung der Einwanderer aus Fernost, vor allem aus der Volksrepublik China. Die Wachstumsrate der Bevölkerung ist die höchste innerhalb der G8-Staaten (+5,4 % zwischen 2001 und 2006).

Von den etwa 6 Millionen deutschen Auswanderern der Jahre 1820 bis 1914 gingen nur 1,3 % nach Kanada, von den 605,000 der Jahre 1919 bis 1933 gingen 5, von den 1,2 Millionen der Jahre 1950 bis 1969 gingen bereits 25 % dorthin. 1991 gaben fast 2,8 Millionen Kanadier an, deutscher Herkunft zu sein, davon ein Drittel ausschließlich. 180.000 von ihnen waren in Deutschland geboren.

Die Geburtenrate betrug 2003 10,99 Geburten pro 1000 Einwohner, die Sterberate 7,61 Todesfälle pro 1000 Einwohner. 2006 standen 346.082 Geburten 228.829 Todesfälle gegenüber. 2003 betrug das Bevölkerungswachstum 0,94 %.

Die Lebenserwartung eines neugeborenen Kanadiers liegt laut CIA Factbook bei 81,16 Jahren. 26 % der Kanadier sind 19 Jahre oder jünger, 13 % 65 Jahre oder älter. Das mittlere Alter der erwerbsfähigen Bevölkerung liegt bei 42 Jahren, die Schätzung für 2011 liegt bei 43,7 Jahren. Der Median ist seit 1966 von knapp 26 auf 39,5 Jahre gestiegen. 2006 waren 4.635 Kanadier mehr als 100 Jahre alt.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Kanada aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported(Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Kanadas Bevölkerung

Kanadas Bevölkerung: 33,4 Mio., Wachstumsrate 0,96%, 3,3 Personen pro qkm

Die letzte Volkszählung von 2006 ergab eine Einwohnerzahl von 31.612.897. Daraus errechnet sich eine Bevölkerungsdichte von etwa 3,2 Einwohner/km², eine der geringsten der Welt. Die Bevölkerung konzentriert sich auf einem bis zu 350 km breiten Streifen entlang der Grenze zu den USA. Weite Teile des Nordens sind nahezu unbesiedelt. Fast vier Fünftel der Kanadier leben in Städten, die meisten in den Millionenmetropolen Toronto, Montréal, Vancouver und Ottawa.

Der Großteil der Bevölkerung lebt in den Provinzen Ontario (2006: 12.160.282 Ew.) und Québec (2006: 7.546.131 Ew.) entlang des St.-Lorenz-Stromes, das heißt rund um Toronto, Montréal, Québec, Ottawa, London und Hamilton (Windsor-Québec-Korridor). 4.113.487 Menschen leben in British Columbia, 3.290.350 in Alberta, in Manitoba 1.148.401 und in Saskatchewan weitere 968.157 Menschen. Nunavut mit 29.474 Einwohnern ist das bevölkerungsärmste Territorium Kanadas, knapp vor dem Yukon-Territorium mit 30.372.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Kanada aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported(Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.